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Der Sonntag in Berlin

Tachobetrug

Verbraucherexperte

Tachobetrug

Bei einem von drei Gebrauchtwagen-Angeboten ist was faul am Tacho – schätzt die Polizei. Tachobetrug zieht seit Jahren Kreise. Es ist für Betrüger (leider) auch sehr einfach: entsprechende Geräte, mit denen sich die Daten im Fahrzeug ändern lassen, gibt’s schon für 150 Euro.

Wenn Sie planen, einen Gebrauchtwagen zu kaufen, sollten Sie sehr kritisch auch einen Blick auf den Tacho werfen. Zum Abgleich des angezeigten Kilometerstandes empfiehlt sich, Checkhefte und alte Werkstattrechnungen sowie die Infos im Motorraum (Öl) zu prüfen. Oft werden hier die Kilometerstände vermerkt. So lässt sich leichter prüfen, ob die Entwicklung schlüssig ist.

Generell empfiehlt es sich, dass Sie einen Fachmann mitnehmen, der Ihren Favoriten prüft. Auch ein kurzer Werkstattbesuch während einer Probefahrt bietet sich an. FINANZTEST hat sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Mehr Tipps finden Sie in der aktuellen Ausgabe 02/2018 am Kiosk.