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Maurice kämpft weiter

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Wie geht es Maurice Wegner aus Blankenfelde Mahlow? Sie erinnern sich: Seit dem Herbst begleiten wir den 13-Jährigen in seinem Kampf gegen einen inoperablen Hirntumor. Im Oktober 2016, im Alter von gerade einmal 12 Jahren, erhielt Maurice die schreckliche Diagnose. Zusammen mit Ihnen sind wir seitdem an seiner Seite und unterstützen ihn und die Familie im Kampf gegen die Krankheit.

Der erste Behandlungsansatz - Bestrahlung und Chemotherapie - war lediglich darauf ausgelegt, das Leben von Maurice ein kleines bisschen zu verlängern. Höchstens ein Jahr haben ihm die Ärzte im Oktober noch gegeben.

Maurice geht es momentan den Umständen entsprechend gut. Die Symptome sind durch die Bestrahlung und Chemo zurückgegangen. Leider wird dieser Zustand nicht lange so bleiben.

Eine spezielle Behandlungsmethode aus den USA hatte den Wegners Hoffnung gemacht: Sie sollte eine echte Chance auf Heilung darstellen. Allerdings kostet diese Behandlung 100.000 Euro pro Jahr und wird nicht von der Krankenkasse übernommen. Da hat sich wieder einmal die Solidarität von uns Berlinern und Brandenburgern in schweren Zeiten gezeigt: Binnen zwei Tagen wurden durch einen Spendenaufruf dank Ihnen 200.000 Euro eingesammelt!

Seitdem verlebt Familie Wegner ein Wechselbad der Gefühle: Die Spezialklinik in den USA hatte keinen Platz für Maurice. Von New York sind die drei Wegners weiter nach London und Bangkok geflogen - immer in der Hoffnung, dass dort geholfen werden kann. Doch die Wegners wurden immer wieder enttäuscht.

Jetzt richtet die Familie alle Hoffnungen auf ein einziges, vielversprechendes Medikament. Die Charité könnte Maurice damit behandeln. Durch die Spenden könnte das Medikament bezahlt werden. Der Hersteller aus den USA allerdings möchte das Medikament nicht herausgeben. Das liegt daran, dass es bisher nur für Erwachsene zugelassen ist und noch nicht an Kindern getestet wurde. Bekommt Maurice das Medikament nicht, wird er aber sehr bald sterben.

Deshalb kämpft Familie Wegner mit einer Petition darum, das Medikament zu bekommen.

Außerdem hält Familie Wegner alle Interessierten auf ihrem Blog auf dem Laufenden.