BRF-Spritzenkandidaten-SPD-Franziska-Giffey
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Berlin wählt

SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey

Die SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey über die Wirtschaftskompetenz ihrer Partei, die Digitalisierung der Verwaltung und mögliche Koalitionsverhandlungen nach der Wahl

Ein einfaches Weiter so kann es nicht geben
Franziska Giffey

Egal welche Koalition nach der Wahl am 26. September die Stadt regieren wird, so gut wie sicher ist: Die Berliner SPD wird wieder Teil des neuen Senats

Mit der Ex-Familienministerin Franziska Giffey haben die Sozialdemokraten die bekannteste Spitzenkandidatin ins Rennen geschickt. Glaubt man den Umfragen war die Wahl Giffeys ein gelungener Zug: Die Berliner SPD konnte deutlich zulegen. 

Allerdings ist die Zufriedenheit der Berliner mit Giffey insbesondere bei den älteren Wählern zuletzt deutlich gesunken. Gründe dafür könnten die Diskussion um den Entzug ihres Doktortitels und Vorwürfe rund um ihre Masterarbeit sein. 

Im Wahlkampf bekam Franziska Giffey in den zurückliegenden Tagen vor allem von den Grünen heftigen Gegenwind. Also ausgerechnet von der Partei, die sich aktuell gemeinsam mit der SPD und den Linken in einer Regierungskoalition befindet. 

Im Interview mit Simone Panteleit und Mark Schubert steht Giffey Rede und Antwort zu den drängendsten Themen der Stadt. 

Sie erklärt, warum sie die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Verkehr wieder zusammenlegen und wie sie das Bauen beschleunigen will. 

Franziska Giffey spricht darüber, wie sie Instrumente der Kriminalitätsbekämpfung, die z.B. schon in Neukölln angewandt werden, auf ganz Berlin ausdehnen will. Sie verspricht, dabei auch mit Richtern, Staatsanwälten und Beamten aus der Praxis reden zu wollen. 

Außerdem erklärt sie, warum sie auf Koalitionsaussagen im Vorfeld der Wahl verzichtet, was sie unter “SPD pur” versteht und wie sie den Berlinern klarmachen, will dass ihre Partei nicht nur Kompetenzen im Sozialen, sondern auch in der Wirtschaftspolitik hat. 

Franziska Giffey wurde 1978 in Frankfurter/Oder geboren. Nach dem Abitur zog sie nach Berlin. Ab 2002 war sie Europa-Beauftragte des Bezirks Neukölln. Nach Stationen in Brüssel und Straßburg wurde sie 2010 Bildungsstadträtin in Neukölln. 2015 wurde sie dort Bezirksbürgermeisterin. Im März 2018 wechselte sie in das Amt der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Mai 2019 wurden erstmals Vorwürfe wegen möglicher Plagiate in ihrer Doktorarbeit bekannt. Rund 2 Jahre später erklärte sie im Zuge der anhaltenden Diskussionen darum ihren Rücktritt vom Amt der Bundesfamilienministerin. Franziska Giffey ist zusammen mit Raed Saleh die Landesvorsitzende der Berliner SPD und seit November SPD-Spitzenkandidatin. Sie wäre die erste Frau in Berlin im Amt einer Regierenden Bürgermeisterin. 

Das Interview mit Franziska Giffey haben wir am 18.08.2021 geführt. 

Der Berliner Rundfunk 91.4 hat die Spitzenkandidaten aller im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien zum ausführlichen Interview eingeladen. Die Interviews hören Sie bis zum Wahltag am 26. September immer ab 6 bei “Unser Team für Berlin” mit Simone Panteleit. 

Folge 0 | 09/02/2021 | 36:19

Franziska Giffey (SPD)

Die SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey über die Wirtschaftskompetenz ihrer Partei, die Digitalisierung der Verwaltung und mögliche Koalitionsverhandlungen nach der Wahl
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Berliner Rundfunk Berliner Spitzenkandidaten Wahl 2021
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