Berlin & Brandenburgs beste Sommerorte

Top sieben beste Sommerorte für Entdecker

Sie wollen in den Ferien neues entdecken? Egal ob kleine oder große Entdecker: bei DIESEN Orten wird jeder fündig.

Hier geht es zum Podcast mit Simone Panteleit & Ron Perduss

Beelitz-Heilstätten/Brandenburg

Was:
Die geheimnisvollen, verlassenen Heilstätten sind wirklich einen Besuch wert, vor allem auch für Hobbyfotografen und Fans verlassener Orte ein MUSS. Über einen Baumkronenpfad, der übrigens ständig erweitert wird, spaziert man in 20 Metern Höhe über den Ruinen der alten Lungenheilanstalt. Während einige Gebäude restauriert werden, sind manche komplett durch die Natur vereinnahmt. So wachsen auf dem Dach des Alpenhauses unzählige Bäume zu einem kleinen Wald heran und es ist erstaunlich, dass die in die Jahre gekommen und teilweise auch eingefallene Dachkonstruktion das noch aushalten kann. 

Wo:
Baum und Zeit, Straße nach Fichtenwalde 13 | 14547 Beelitz-Heilstätten

Kosten: 
Erwachsene 11 Euro, Jugendliche 8, Kinder bis 6 frei, MEHR INFOS ZU DEN "BEELITZER HEILSTÄTTEN"  

 

SPREEWALDKINDER Willi Löben

Schlossinsel Lübben im Spreewald

Was:
Als wäre der Spreewald nicht eh schon ein Highlight für Groß und Klein, gibt’s direkt in Lübben die Schlossinsel, umgeben von der Hauptspree. Austoben ist hier kein Problem zum Beispiel im eigenen Labyrinth. Entspannen können Sie mit der ganzen Familie an der Wasserstelle oder auch im Kahn auf der Spree. Für alle Wasserfans lohnt sich der Wasserspielplatz mit eigenem Wasserfall - rummatschen, erfrischen, auf dem Wasserfloß spielen - hier kann sich die ganze Familie austoben und danach zur Stärkung ins Strandcafe Lübben und den Urlaubstag mit einer Kalten Gurkensuppe beenden.

Wo:
Adresse: Ernst-von-Houwald-Damm 15, 15907 Lübben

Kosten:
für die Schlossinsel keine, MEHR INFOS ZUR "SCHLOSSINSEL LÜBBEN"

Briesetaler Steig ab Birkenwerder in Brandenburg (Landkreis Oberhavel):

Was:
Knapp 30 Kilometer nördlich von Berlin taucht man in eine völlig andere Welt ein. In einen traumhaften Auenwald, den man, wie der Name schon verrät, unter anderem über einen langen Steg bewandern kann. Der schlängelt sich durch das sumpfige, urwaldartige Gebiet – vorbei an alten mit Moos bewachsenen Bäumen, kleinen Seen, großen Wurzeln, die aus dem Wasser ragen. Es gibt einige Plattformen, die einen besonders schönen Blick bieten. 

Wo:
ab Waldschule Briesetal, Briese 13, 16547 Birkenwerder

Kosten: Keine, MEHR INFOS ZUM "BRIESETALER STEIG"

Schiffshebewerk in Niederfinow (Brandenburg)

Was:
Das Schiffshebewerk in Niederfinow kann man wirklich als Wunderwerk der Technik bezeichnen. 14000 Tonnen Stahl, 60 Meter hoch, 94 Meter lang – eine gewaltige Anlage, die innerhalb von gut 5 Minuten Schiffe hebt oder absenkt - vom Oder-Havel-Kanal in die tiefer gelegene Oder und zurück. Ein Schiffsfahrstuhl sozusagen. Die Schiffe fahren in eine mit Wasser geflutete Wanne und dann geht’s los. Das Industriedenkmal wurde schon 1934 in Betrieb genommen und funktioniert noch heute einwandfrei. Man kann es nicht nur von außen besichtigen, sondern auch von oben in den Hebeschacht schauen und live dabei sein, wenn ein Schiff umgesetzt wird. Am Wochenende gibt es Führungen. 

Wo:
Schiffshebewerk Niederfinow, Hebewerkstraße 70A, 16248 Niederfinow, mit dem Auto ab Berlin über die A11 und die B167 nach Niederfinow.

Kosten:
Normal 3 Euro, 2 Ermäßigt, MEHR INFOS ZUM "SCHIFFHEBEWERK IN NIEDERFINOW"

Erstbesinns; keine Veränderungen; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Puettberge.jpg

Püttberge in Köpenick-Berlin

Was:
Mit einer Höhe von mehr als 30 Metern (über Grund/Relativhöhe) gelten die Püttberge als die mächtigsten Dünen in Berlin und Brandenburg. Sie befinden sich zwischen Rahnsdorf und Wilhelmshagen. Hier kann man toll wandern, mächtige Baumwurzeln ragen bis zu zwei Metern aus dem Boden heraus und ganz oben angekommen führt eine riesige Sanddüne bergab.

Wo:
Püttberge, 12589 Berlin

Kosten:
keine, MEHR INFOS ZU DEN "PÜTTBERGEN IN KÖPENICK" 

Besucherbergwerk F60 - Lichterfeld-Schacksdorf in Brandenburg

Was:
Nein, mit einem gewöhnlichen Bergwerk, dass wir bei dem Namen womöglich im Kopf haben, hat dieses nichts zu tun. Hier geht es nicht in den Stollen unter Tage, sondern auf das Gelände eines ehemaligen Kohlebergwerks (Kohletagebau) in Lichterfeld bei Finsterwalde. Mittelpunkt ist die riesige Abraumförderbrücke F 60, die von den Einheimischen gerne auch als liegender Eifelturm der Lausitz bezeichnet wird. Sie gehört zu den größten beweglichen „Arbeitsmaschinen“ der Welt. Es gibt Führungen über den riesigen Abraumbagger, herauf auf 74 Meter mit einem gigantischen Blick über den ehemaligen Tagebau. 

Wo:
Besucherbergwerk F60, Bergheider Str. 4, 03238 Lichterfeld-Schacksdorf; Anfahrt: Das Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld ist mit dem Zug (bis Bhf Finsterwalde) und dann weiter mit dem Bus der örtlichen Nahverkehrsbetriebe, Verkehrsmanagement Elbe - Elster, Linie 558, zu erreichen

Kosten:
Kurzführungen 8 Euro, große Führung (90 Minuten) 12,50 Euro, MEHR INFOS ZUM "BESUCHERBERGWERK F60"

Spreepark: Jakob Schmidt

Spreepark im Plänterwald-Berlin/Treptow

Was:
Zu DDR-Zeiten als Rummelplatz im Plänterwald bekannt, wurde der heutige Spreepark unter diesem neuen Namen nach der Wende wiedereröffnet. Nach und nach kamen immer neue Fahrgeschäfte dazu, weil man aus dem alten DDR-Rummelplatz einen modernen Freizeitpark machen wollte. Leider wurde der Spreepark 2002 geschlossen, nachdem die Besucherzahlen rückläufig waren. Seit da an holt sich die Natur das Gelände zurück. Gespenstisch quietscht dazwischen noch heute das alte Riesenrad. Es wird regelmäßig angestellt, damit die alte Technik nicht einrostet. Ein spannender, verlassener Ort, der bei dem ein oder anderen Erinnerungen weckt. Führungen über das Gelände sind möglich. 

Kosten:
Normal 5 Euro, Kind bis 14 Jahre 3 Euro, MEHR INFOS ZUM "SPREEPARK IM PLÄNTERWALD"