Telefonkosten im Urlaub

Verbraucherexperte

smartphone strand

12.000 Euro Telefonrechnung

Eine Berliner Familie bekam im vergangenen Jahr den Schock ihres Lebens: 12.000 Euro Telefonrechnung nach dem Kurz-Urlaub.

Was war passiert? Sie machten eine Mini-Kreuzfahrt und nutzten – wie auch an Land – ihr Handy fürs telefonieren und verschicken der ein oder anderen SMS und WhatsApp. Was sie nicht wussten: die Reederei war ihr Netzbetreiber während der Fahrt und der diktierte auch die Preise.

Tipp:

Damit Ihnen das nicht passiert kann ich Ihnen nur empfehlen: sprechen Sie mit Ihrem Mobilfunkanbieter darüber, welche Kosten für Sie im Urlaubsland auf Sie zukommen. Jeder Anbieter hat andere Tarife. Selbst innerhalb einer Firma gibt es verschiedene Regelungen für verschiedene Verträge. Einige Mobilfunkbetreiber bieten auch Pakete an, mit denen Sie bei Zahlung einer Pauschale alle Angebote wie zuhause nutzen können.

Regelungen

Telefonieren, Simsen und Surfen kostet im EU-Ausland grundsätzlich genau so viel wie zu Hause. Es gibt jedoch ein paar Ausnahmen.

Seit 15. Juni 2017 gibt es grundsätzlich keine Roaming-Gebühren mehr. Es gibt aber eine Reihe von Ausnahmen: Unter Umständen haben Sie zum Beispiel nicht ihr volles Datenvolumen zur Verfügung. Außerdem haben manche Anbieter nicht automatisch auf die neuen Regelungen umgestellt.

Seit dem 15. Mai 2019 gelten zudem Kosten-Obergrenzen: Telefonate aus Deutschland in andere EU-Länder dürfen ab dann maximal 19 Cent pro Minute, eine SMS höchstens sechs Cent kosten.

Viele Tipps rund um dieses Thema finden Sie auch hier: www.test.de